Lebensfreude mit Gipfelblick

Besuch der Alps Resorts in Kaprun, Rauris und Saalbach im Salzburger Land.
Foto von Ronald Keusch
Foto von Ronald Keusch

Die Gebirgslandschaft Hohe Tauern gehört zu den attraktivsten Urlaubszielen der Alpenregion in Österreich. Am Fuße der Hohen Tauern liegt die Gemeinde Kaprun, die auch die beindruckende Erfolgsgeschichte der Firma Alps Resorts weitererzählen kann, eine der bekanntesten Marken für Ferienunterkünfte des Landes. Hier wurde im Dezember 2025 das Resort Carpe Solem Kaprun by Alps Resorts auf 786 Metern Seehöhe mit Blick auf das 3.203 Meter hohe Kitzsteinhorn eröffnet.

Carpe Solem Kaprun mit Freiraum


Blick vom Infinity Pool des Carpe Solem Kaprun by Alps Resorts auf die Berge der Hohen Tauern


Fassaden aus Holz sind ein Markenzeichen der Hotels von Alps Resorts

"Am Anfang gab es sogar nur eine Pension mit einem Restaurant, die sich immer weiter ausbreitete", erzählt Resort Manager Dean Vidovic. Der Charme von diesem Resort heute mit 59 Hotelzimmern und 49 Appartements besteht darin, dass insgesamt drei Häuser zu einem Komplex zusammengeführt wurden. Bei einem umfangreichen Umbau mit Firmen und Handwerkern aus der Region und dem Nachbarort Mittersill wurde die Designer-Ästhetik von heute mit traditionellen Holzelementen an den Fassaden ergänzt. Hier wird auch ein wichtiges Erfolgsrezept von Alps Resorts praktiziert: Die Gäste haben in den Appartements den Freiraum, am Abend entweder mit der Familie gemeinsam am Tisch der Ferienwohnung zu sitzen oder ins Restaurant zu gehen und den Service des Hotels zu nutzen. Stefan Bracher, Director of Marketing der Alps Resorts, erläutert dazu: "Es ist doch derzeit so, dass die Mitglieder der Familien oft recht verstreut sind und sich kaum im Jahr sehen können. Der eine wohnt in London, der andere in Wien oder Paris. Für sie sind Angebote wichtig, dass sie alle einmal im Jahr zusammenkommen und Zeit miteinander verbringen können. Hier kann der Gast dann mit den Eltern und den Großeltern zusammen Urlaub machen, mit seinen Geschwistern und deren Familien und trotzdem dabei auch für sich sein."

Infinity Pool mit Gipfelblick


Blick aus der Sauna


Dachterrasse


Mit der Kitzsteinhornbahn auf das Kitzsteinhorn - an der Mittelstation Langwied

Bei der Einweihung des Carpe Solem Kaprun haben die Entwickler dem 4- Sterne Superior-Hotel den Namen Zoe gegeben. Es verfügt über alle erdenklichen Annehmlichkeiten und von einem modernen Bildschirm in den Zimmern wird der Gast dann mit der Stimme von Zoe begrüßt. "Ich bin Zoe. Mein Name steht für Vitalität und Lebensfreude." Und weiter: "…und genau das wirst Du hier in der umliegenden Bergwelt der Region Kaprun/Zell am See und in allen Ecken des Hauses spüren." Das beginnt im Resort in der unteren Etage, wo eine Reihe sehr origineller Kinderspielzimmer eingerichtet wurden, die keine Langeweile für die kleinen Gäste zulassen. Und ein unvergesslicher Höhepunkt erwartet den Gast in dem Infinity Pool auf dem Dach, wenn er dem majestätischen Gipfel des schneebedeckten Kitzsteinhorn entgegen schwimmen kann. Vorher ist der Besuch der Sauna und eleganter separierter Ruheräume angesagt, die beim Schwitzen wie beim Relaxen einen Blick in die Bergwelt anbieten. Übrigens hier in der obersten Etage des Hauses gilt: Adult only.

Highlights über den Wolken


Blick vom Alpincenter auf die Krefelder Hütte und das Salzach-Tal


Im Hanna-Stollen


Nationalpark Gallery im Hanna-Stollen

Die Gäste vom Resort Carpe Solem Kaprun haben nicht nur den legendären Gipfel vom Kitzsteinhorn vor Augen, sondern können ihn auch leicht erklimmen. Die Gipfelstation am Kitzsteinhorn Top of Salzburg in 3.029 Metern Höhe ist mit einer Perlenkette von sechs Seilbahnen direkt vom Kapruner Ortszentrum zu erreichen. Von der Talstation in Kaprun schwebt eine der modernsten Dreiseil-Umlaufbahnen der Welt in der ersten Etappe über den Maiskogel bis zum Langwiedboden auf 1.976 Metern Höhe. Von dort geht es weiter bis zum Alpincenter in 2.450 Metern Höhe und schließlich mit der Gipfelbahn zum Kitzsteinhorn. Diese insgesamt zwölf Kilometer lange Fahrt überwindet 2.261 Höhenmeter und präsentiert ein Panorama, das man sonst nur aus dem Flugzeug kennt - eine Reise vom grünen Talboden bis hinauf ins ewige Eis. Sobald man die Bergstation auf 3.029 Metern verlässt, befindet man sich in einer Welt aus Felsen, Eis und unendlicher Weite. Für die unentwegten Schneehungrigen ist im Hochsommer die Ice Arena auf dem Gletscherplateau eingerichtet. Hier kann man auch im Juni, Juli und August im Schnee rutschen, Schlitten fahren oder einfach eine Schneeballschlacht machen, während im Tal Badewetter herrscht. Bei klarem Wetter ist von hier der mit 3.798 Metern höchste Gipfel Österreichs, der Großglockner, zu sehen. Falls die Wolkendecke die Sicht von der Panorama-Plattform versperrt, gibt es dennoch eine Menge zu erleben. Da ist zunächst das Cinema 3000, das höchstgelegene Kino Österreichs. Hier läuft der Film "Kitzsteinhorn – The Nature" und zeigt auf einer acht Meter breiten Leinwand die gewaltigen Naturschauspiele des Gletschers im Wandel der Jahreszeiten. 

Ein Weg durch den Berg


Das Alpincenter mit dem Kitzsteinhorn


Rodelspaß am kleinen Rodelberg am Alpincenter

Spektakulär ist der von der Bergstation Kitzsteinhorn in den Jahren 1965 bis 1970 in den Felsen geschlagene 363 Meter lange Hanna-Stollen, der den Namen der Ehefrau von Ingenieur Wilhelm Fazokas trägt, dem Erbauer der Gletscherbahnen am Kitzsteinhorn. Er wurde ursprünglich als Zugang zum Skigebiet angelegt und verbindet heute die Gipfelstation mit der Panoramaplattform. In dem Tunnel wurde als Teil des Nationalparks die Nationalpark Gallery eröffnet. Hier erfährt der Besucher etwas über den Kristallschatz der Hohen Tauern, wie vor Jahrmillionen der Zeitgeschichte in Zeitlupentempo die Gebirge aufgetürmt wurden und vor etlichen Tausenden Jahren die Goldgewinnung in den Hohen Tauern begann. Im Mittelalter nahm hier der Gold- und Silberbergbau einen großen Aufschwung. Die Blüte der Goldgewinnung fand im 16. Jahrhundert ein Ende. Aber im Tourismus gibt es noch heute kleine Pflänzchen, die gepflegt werden, wie später noch zu erfahren ist.

Kasnock’n auf 2.450 Metern Höhe


Blick aus dem Spa


Im Carpe Solem Rauris by Alps Resorts

Das Alpincenter, das Herzstück der Infrastruktur am Berg, liegt auf 2.450 Metern Höhe. Es ist der zentrale Treffpunkt für Skifahrer im Winter und Wanderer im Sommer. Da darf ein Restaurant, eingerichtet im Stil einer gemütlichen Skihütte nicht fehlen - die "Gletschermühle" mit uriger Gemütlichkeit. Hier findet der Gast eine Auswahl an regionalen Schmankerln wie Kasnock’n mit grünem Salat und das auch im Salzburger Land allgegenwärtige Wiener Schnitzel.

Carpe Solem Rauris im Nationalpark


Am Goldwaschplatz in Rauris


Am Goldwaschplatz in Rauris

Nicht weit von Kaprun entfernt, ebenfalls in den Hohen Tauern im Salzburger Land, liegt das Raurisertal mit seinen fünf Seitentälern. Es gilt als ein weiteres Highlight im Nationalpark. Auch hier sind die Alps Resorts vertreten mit dem Carpe Solem Rauris by Alps Resorts. Hier werden Ferienwohnungen mit unterschiedlicher Größe angeboten, beginnend bei 35 bis zu 120 Quadratmetern für bis zu zehn Personen. Auch die Architektur dieses Hauses passt sich durch die Verarbeitung von hochwertigen heimischen Materialien wie Lärchenholz und Rauriser Naturstein perfekt in die Landschaft ein. Das Hotelresort Carpe Solem Rauris liegt direkt an der Skipiste der Rauriser Hochalmbahnen mit einem Skigebiet von 32 Pistenkilometern. Zugleich ist hier auch ein Ausgangspunkt, um das Rauriser Tal zu erkunden - auch bekannt unter den Namen Tal des Goldes, Tal der Quellen oder Tal der Geier. Und nach der Wanderung oder der Ski-Abfahrt können die Gäste in der Saunalandschaft oder dem Infinity Pool der Hotel-Anlage entspannen.

Paradies für Goldwäscher


Unterwegs im Rauriser Urwald

Viele wollen im Urlaub goldene Momente erleben, wenn sie beim Goldwaschen die ersten Goldflitter in der Goldwaschpfanne sehen. Dazu ist im Rauriser Tal für die Touristen der Goldwaschplatz Bodenhaus eingerichtet worden. Eine kurze Anleitung, in welchem Winkel die Pfanne zum Goldwaschen gehalten und bewegt werden muss, gibt es vor Ort. In der Blütezeit des Goldbergbaus vom 14. bis 16. Jahrhundert kam zehn Prozent der Weltproduktion von hier und dem benachbarten Gasteinertal. Und nach Schätzungen sollen noch 120 Tonnen des Edelmetalls in den Goldbergen lagern. Mit Geschick und Ausdauer gelingt es tatsächlich, ganz kleine Goldfasern auszuwaschen und dann ist die Goldsucher-Romantik komplett.

In der Kampfzone der Vegetation


Saalbach Suites by Alps Resorts

Das Rauriser Tal abseits des Massentourismus in ruhiger Lage auf 950 Metern ist ein Paradies für Wanderer und spektakuläre Natur- und Wildtierbeobachtungen. Hier gibt es noch naturbelassene Wälder wie den Rauriser Urwald, einen jahrhundertealten Bergsturzwald mit Moortümpeln, Seen und alten Spitzfichten. Auf der Gainschnigg-Alm treffe ich den Naturpark-Ranger Johann Naglmayr. Während der von ihm geführten Wanderungen erfahren ambitionierte und neugierige Wanderer viel über die Naturlandschaft der Täler und Gipfel und die hier beheimatete prächtige Tier- und Pflanzenwelt. Wer mit ihm unterwegs ist, hat große Chancen, Steinadler, Gämsen und Steinböcke in freier Wildbahn zu beobachten. Ein besonderes Augenmerk legt der Naturfreak Naglmayr auf die Bartgeier, die in Europa bereits ausgerottet waren, aber hier in den letzten Jahren erfolgreich wieder angesiedelt wurden. Der Bartgeier mit bis zu 1,25 Metern Körperlänge und bis zu 2,9 Metern Flügelspannweite ist der größte flugfähige Vogel Europas. "Bei uns in den österreichischen Alpen haben wir im letzten Jahr immerhin schon wieder neun Brutpaare registrieren können", so erzählt Naglmayr stolz. Besonders spannend ist es, mit dem Ranger auf den Berg zu steigen, dorthin, wo "die Kampfzone der Vegetation beginnt" und spezielle Pflanzen wachsen. "Wo gerade das Gletschereis weggeschmolzen ist, da gibt es keinen Humus, aber trotzdem überleben dort die Pionierpflanzen, mit ganz unterschiedlichen Strategien", so Naglmayr. "Das beste Beispiel ist das ganz fein behaarte Edelweiß oder der kleinste Baum unserer Region, die Bergweide. Sie hat sehr kleine Blätter von der Größe eines halben Fingernagels vom kleinen Finger, alles, um sich bei starker Sonneneinstrahlung vor der Verdunstung zu schützen." Und sein Resümee lautet: "Das abgeschmolzene Gletscherfeld ist faszinierend."

Saalbach Suites mit Wellness und Restaurant


Ranger Johann Naglmayr


Alpenmolch


Alpenrose

Den Abschluss der Hohe-Tauern-Tour zu den Orten mit Quartieren von Alps Resorts bildet der Besuch der Saalbach Suites by Alps Resorts in der Gemeinde Saalbach-Hinterglemm, umgeben von einer fantastischen Bergwelt mit über 400 Kilometer Wanderwegen. Die Urlauber haben im Winter direkten Zugang zum Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn sowie zum Pinzgauer Saalachtal. Auch hier erwartet den Gast eine Vielfalt von Angeboten, angefangen von Ferienwohnungen mit einem Schlafzimmer bis zu einer Suite sowie Penthäusern mit mehreren Schlafzimmern, teils mit privater Sauna oder Außenbadewanne sowie einem großen Wellnessbereich. Und wer keine Lust zum Kochen hat, kann im Restaurant "Alps Kitchen mangia!" frühstücken und abends authentische Pizza Napoletana oder selbstgemachte Pasta genießen. Der Freiraum für die Hotelgäste, ob als Paar oder ganz in Familie mit Kindern steht auch hier an erster Stelle.

Text und Fotos von Ronald Keusch. Die Pressereise in die Hohen Tauern erfolgte auf Einladung von Alps Resorts und der Agentur mk Salzburg.

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